Jubiii – läum !!

2018 – ein ganz besonderes Jahr für die ISIS, Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V. in Hamburg-Sasel … 20 Jahre ehrenamtliche Arbeit im psychosozialen Bereich!

Ein Jahr voller Angebote an und für andere – wie es ISIS-Art ist – : interessante Fachvorträge im festlichen Rahmen der Ohlendorff‘schen Villa und eine bunt verortete Spenden-Schweinchen-Reise durch die Saseler Geschäftswelt. Diese Spenden-Rallye des kleinen ISIS-orangen Ferkelchens ermunterte zahlreiche Kunden und Inhaber zu einer gezielten Unterstützung der Frauenberatungsstelle in ihrer Region und erbrachte innerhalb des Jubiläumsjahres die stolze Summe von 3364,-€. Viele kleine Spenden ergeben eine große und die sichert mehrere Monate den Alltagsbedarf der Einrichtung. Wunderbar. Wir sind dafür dankbar und haben es an anderer Stelle intensiv gewürdigt.

Nun aber zu einem herausragenden Highlight zu Ehren des 20jährigen Bestehens: am Freitag,den 31.August 2018 krönte ein großes Fest dieses Geburtstagsjahr. Im historischen Durchfahrtshaus des Museumsdorfes Volksdorf luden die 14 Mitarbeiterinnen von ISIS die Freunde und Unterstützer der Beratungsstelle zu einem Nachmittag und Abend in feierlicher und doch sehr persönlicher Runde. Vieles war vertraut, war Tradition; so die Location: alle zwei Jahre findet dort der beliebte „Kultur-Salon“, der ISIS-Märchenabend, statt. Mit Hilfe vieler Hände und Herzen wurde dort die 20-Jahres-Feier zu einem Fest, das in Erinnerung bleiben wird … geprägt von wertschätzenden Worten – gesprochen und gesungen – , von gutem und angeregtem Miteinander, von Austausch und Interesse an der Entwicklung der Beratungsstellenarbeit in den zurückliegenden zwei Dekaden und an den Plänen und Visionen, die in die Zukunft tragen.

Der rustikal-imposante Raum ist festlich-elegant geschmückt in Weiß mit ISIS-orangen Seidenbändern, mit Efeu und herbstlichen Hagebutten. Kerzen zieren die Tische und Sekt, Wasser und Saft perlt in den Gläsern. Das Ambiente und das Team heißen die Geladenen „Willkommen!“, in kreativ gemixten Runden lauscht man der Begrüßung durch die Leiterinnen der Beratungsstelle, Mona Meyn-Lorenz und Angela Mähl, die einen Überblick über das Programm der Veranstaltung sowie einen kurzen Abriß der Entwicklung der Einrichtung geben. Klientinnen werden zitiert, der Umfang der Arbeit kommt zur Sprache, die Mitarbeiterinnen werden vorgestellt.

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Im Anschluß daran würdigt die Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Dr.Melanie Leonhard – in Anwesenheit von Aydan Ösuguz, der Bundesministerin für Integration – die ISIS-Beratungsstelle in einer ausführlichen, den größeren Zusammenhang beleuchtenden Ansprache. Sie deutet schließlich an, daß sich ein wohlgehütetes Geheimnis seiner Realisierung nähert, denn Helma Herrmann, Gründerin von ISIS, ist für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vorgeschlagen.

„Auf ein Wort … „ nennt die Gründerin ihre nun folgenden Gedanken, aber kurz fehlen ihr die Worte aus Überraschung über die in Aussicht gestellte Ehrung. Sie schildert eigene Begegnung mit Hilfe in der Not und die wunderbare Erfahrung, die dieses für sie bedeutet. Überleitend zu all den Hilfen und Helfern, die an der ISIS-Idee mitwirkten und mitwirken, dankt sie herzlich jetzigen wie ehemaligen Mitstreiterinnen.

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Joachim Speicher, bis vor kurzem Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, steuert dem Ehrentag einen Geburtstagsbrief bei, der nun von Jutta Naecker, Mitarbeiterin der ersten Stunde, verlesen wird. Er schaut auf das ehrenamtliche Engagement der ISIS-Frauen aus der historischen Perspektive und Einbindung. Nun reicht’s auch für’s erste mit den lobenden Worten, andere Sinne fordern Tribut: sechs charmante junge Leute reichen leckere und hübsch anzusehende Fingerfood herum, ein „Flying Buffet“, das von Caterern hergestellt und geliefert ist, die sich der Beratungsstelle persönlich verbunden fühlen. Das kann man schmecken … ! Das fetzige Duo „Mister Jones“ – die Musiker Patrick Scharnewski und Georg Feige, der schon beim allerersten ISIS-Spendermahl musikalisch brillierte – bereichert das Fest mit eigens zugeschnittenen Musikbeiträgen in Gesang und Begleitung; bekannte Songs und Chansons des Swing, dann als origineller Höhepunkt: …. zu wohlbekannten Melodien gedichtete Texte über Geschichte und Inhalt von ISIS sowie – witzig und auf den Punkt gebracht – zu den Stärken und Besonderheiten der 14 Mitarbeiterinnen. Charakterstudien der Aktiven … zum Mitsingen … nicht zu toppen! Fotos und Videos halten das fest. An dieser Stelle: Dank an die diskret-aufmerksame Fotografin und an die Presse/Frau Schultes. (Sogar dem Datenschutz wurde dabei Rechnung getragen.) Die Persönlichkeit der ISIS-Frauen, die Kontinuität und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit spiegelt sich auch in der Hilfe durch Freunde und in der Treue ihrer Unterstützer wider, eine tragfähige Symmetrie!

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Kaum zu glauben, zum Abschied gibt’s noch eine ungeplante Ehrung: das Feuerwerk des Volksdorfer Stadtteilfestes illuminiert den Auszug der Gäste aus dem Museumsdorf! Die freundschaftliche Atmosphäre und beschwingte Stimmung zaubern einen wunderschönen runden Abend, der seinem Anlaß alle Ehre macht!

Herzlichen Dank!

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